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Kooperations-Veranstaltung mit der St. Crucis Kirche „Passionsmusik“ mit Gotthold Schwarz

2. April 2022 |17:00

Das Concerto Vocale Leipzig mit dem Sächsischen Barockorchester unter Leitung von Gotthold Schwarz führen passend zu Ostern Bachs Passionsmusik auf.

Johann Sebastian Bach

wurde am 31.03. 1685 in Eisenach geboren. Bach war ein deutscher Komponist, Kantor, Hofkonzert-meister, Violinist sowie Orgel- und Cembalovirtuose des Barocks aus Thüringen. In seiner Haupt-schaffensperiode war er Thomaskantor zu Leipzig. Bach gilt als einer der größten Komponisten aller Zeiten und von seinen unzähligen Werken wird noch heute eine große Anzahl gespielt. Seine Werke sind im „Bach-Werkeverzeichnis“ – BWV gesammelt. Das besondere an Bachs Musik ist, dass er als einer der ersten Komponisten Stücke in sämtlichen Tonarten geschrieben hat, wie das „Wohltemperierte Klavier“. Bach beherrschte sämtliche musikalischen Formen, schuf ein Riesenwerk. Die Matthäuspassion, die Johannespassion, die Große H-Moll-Messe und das Weihnachtsoratorium sind Gipfelwerke der Musikgeschichte.
Bach hatte insgesamt zwanzig Kinder: Fünf Söhne und zwei Töchter aus der ersten Ehe (mit Maria Barbara Bach) sowie sechs Söhne und sieben Töchter aus der zweiten Ehe (mit Anna Magdalena Bach); die Hälfte der Kinder starb vor dem 3. Lebensjahr.
Am Ende des Jahres 1749 ist Bach nahezu blind geworden und konnte überhaupt nicht mehr komponieren und schreiben. Am 28. 07.1750 verstarb Bach in Leipzig im Alter von 65 Jahren.

Die Johannespassion BWV 245

war 1724 Bachs erste und höchstwahrscheinlich 1749/50 auch seine letzte Leipziger Karfreitagsmusik. Im Zeitraum dieses Vierteljahrhunderts hat er das Werk in mindestens vier, teils stark voneinander abweichenden Fassungen, dargeboten und somit lebenslang um eine gültige Version gerungen. Das Symbol des Evangelisten Matthäus, der Mensch hat Bach nicht zufällig gewählt, während er Johannes mit einem Adler abbildet. Die Matthäuspassion deutet Jesu Pein vom heilbringenden Sterben her; Johannes präsentiert Bach hingegen als den streitbaren Gottessohn, an dessen Anerkennung als Messias sich aller Menschen Heil entscheidet und der deshalb durch Tod und Erniedrigung triumphieren muss. Es ist diese an die Grenze der Zumutbarkeit reichende temporeiche Plastizität, die die Johannespassion auszeichnet und sie bei vielen Chorsänger*innen aufgrund der musikalischen Qualität und des szenischen Potentials zum beliebteren der beiden Schwesterwerke macht. Was im 19. Jahrhundert als Verstoß gegen christliche Einfalt und Schicklichkeit erschien, erweist sich heute als besonderer Pluspunkt des Werkes und ist zu einem regelrechten Liebling der Chorvereine und Dirigenten geworden.

Details

Datum:
2. April 2022
Zeit:
17:00

Veranstaltungsort

St. Crucis Kirche
Kirchplatz 2
Bad Sooden-Allendorf, 37242 Deutschland